Küchenzubehör Grundausstattung – 14 Dinge, die man braucht

Küchenzubehör gibt es reichlich, wenn man da alles anschaffen will, was einem mal ins Auge fällt (und glänzt), wäre ein Milliönchen schon nicht schlecht – und eine größere Küche. Zum Glück braucht man nicht alles, was es gibt sofort.
Hier eine Aufstellung der wichtigsten Küchenutensilien, ohne die man in der Küche/im eigenen Haushalt nicht weit kommen wird – zumindest nicht, wenn man den stereotypen Studententagen entkommen ist und den Anschein eines “verantwortungsbewußten, organisierten Erwachsenen” erwecken möchte.

Wasserkocher und Espressomaschine – die Grundausstattung für’s Frühstück
  • Wasserkocher – “Stolz” habe ich meinen Freunden erzählt, als ich das erste Mal in meiner Küche gekocht habe, interessiert und begeistert, wie man es von Freunden erwartet, haben sie nach meiner neuen Küche gefragt.
    Ich mußte sie “enttäuschen”, es war nur ein Scherz, ich hatte mir mit dem neuen Wasserkocher einen Tee gekocht :).
    Wer sich öfters mal einen Tee kocht, dem empfehle ich sehr sich einen Wasserkocher zuzulegen, aber auch für Leute, die keinen Tee trinken, kann ein Wasserkocher nützlich sein.
    Mein Wasserkocher hat eine blaue Beleuchtung, das sieht schön aus, wenn das Wasser darin kocht, es gibt aber natürlich auch schlichtere Modelle.
    Wichtig war mir, daß innen keine Plastikteile sind, die bei jedem Kochvorgang mitgekocht werden.
  • Kaffeemaschine – ich zähle sie mal zur Grundausstattung. Irgendeine Art eine Kaffeespezialität zuzubereiten sollte es in jedem Haushalt geben, wenn nicht für den Eigenbedarf, dann falls mal Gäste kommen.
    Es gibt von einfachen Dauerfiltern, Aeropress und klassischen Filterkaffeemaschinen über Kapsel-/Padmaschinen und Espressomaschinen bis zum Kaffeevollautomaten für jeden Anspruch etwas.
    Wer nur ab und zu gerne einen Espresso oder Cappuccino trinkt, dem kann ich eine elektrische Bialetti empfehlen. Die nimmt nicht viel Platz weg, hat eine eingebaute Heizplatte und man kann sich damit Espresso und mit einem Milchaufschäumer auch Cappuccino oder sonstige Kaffeespezialitäten zubereiten.
  • Backblech und Rost – die kommen normalerweise mit dem Ofen. Wenn die nicht beim Ofen dabei waren oder man ein zusätzliches Backblech möchte, muß man auf die richtige Größe achten. Backblechgrößen sind nicht genormt und weichen auch bei “normalen” 60cm-Öfen um ein paar cm ab. Daher sollte man im Zweifel gut messen, ein größenverstellbares Backblech nehmen oder ein “Original-Backblech” zum Ofen nachbestellen.
  • Töpfe – Im 1-2-Personen-Haushalt benötigt man m.E. ca. 3 Töpfe, zwei kleine Töpfe mit ca. 16cm Durchmesser und einen größeren mit ca. 20cm Durchmesser – dann kann man den Eintopf für zwei auch gut umrühren.
    Ich habe zum Einzug ein Topfset mit 4 Töpfen bekommen, ähnlich zu diesem mit Glasdeckeln bzw. diesem mit Edelstahldeckeln. Es hat einen 16cm-Topf, einen flachen 20cm-Topf, einen “normalen” 20cm-Topf und einen großen, hohen 24cm-Topf enthalten. Außerdem habe ich noch zwei einfachere 16cm-Töpfe aus Studientagen.
    Den großen Topf habe ich bisher erst einmal verwendet, als ich für 5 Gäste Knödel gekocht habe und den flachen Topf verwende ich auch nur selten. Die Töpfe aus Studientagen wollte ich mal “einlagern”, aber dann habe ich gemerkt, daß mir ein 16cm-Topf nicht reicht und ich immer noch einen zweiten hervorkramen mußte, man braucht also zwei und der “normale” 20cm-Topf kommt immer zum Einsatz, wenn ich Chili con Carne oder Hackfleischrisotto oder sowas für 2-3 Personen koche.
    Bei Töpfen empfehle ich euch auf Qualität zu achten, ihr werdet die Töpfe normalerweise lange haben und häufig verwenden und es kocht sich damit besser und gleichmäßiger, als mit billigen, dünnen minderer Qualität – es ist eine Investition.
Kuechenutensilien
Töpfe, Pfannen, Messer, Brettchen
  • Pfannen – Neben 3 Töpfen benötigt man m.E. auch eine Pfanne. Eine unbeschichtete 28cm-Pfanne hat sich für mich bewährt, die ist genau richtig, wenn man für 2-3 Personen Fleisch braten oder Pilzrisotto kochen will. Daneben habe ich noch eine unbeschichtete 24cm-Pfanne, die für ein Schnitzel ausreichend groß ist. Kleinere Pfannen sind für die meisten Bratzwecke zu klein.
    Außerdem besitze ich noch eine beschichtete ca. 28cm-Pfanne aus dem Supermarkt. Die taugt für eine Nudelsoße, aber ansonsten sind mir meine unbeschichteten Qualitäts-WMF-Pfannen doch lieber.
    Für Pfannen gilt das Gleiche wie für Töpfe, da solltet ihr auf Qualität achten. Ihr habt so eine Pfanne wahrscheinlich lange und mehr noch als bei Töpfen merkt man den Unterschied im Bratergebnis. Eine Qualitätspfanne heizt sich besser und gleichmäßiger auf und gibt die Wärme auch gleichmäßig in der Pfanne wieder ab. Außerdem muß eine Pfanne ordentlich heiß werden, wenn man darin Fleisch anbraten will.
    Worauf ihr bei eurer Qualitätspfanne auch achten solltet, ist daß sie backofengeeignet ist, sie sollte keinen Kunststoffgriff habe, denn es gibt immer wieder Rezepte, bei denen die Pfanne in den Ofen soll.
Immer was zum lächeln und die Finger verbrennt man sich auch nicht
  • Topflappen – wer mit Töpfen und Pfannen hantiert braucht auch Topflappen oder etwas Ähnliches, damit er sich nicht die Finger verbrennt. Dafür haben wir Häkeln in der Grundschule gelernt – damals. Wer nicht mehr häkeln kann oder will und auch niemanden kennt, der gerne häkelt, der muß sich halt einen Topflappen oder Ofenhandschuh kaufen. In Touristengeschäften sieht man auch oft welche – vielleicht wäre das mal ein praktisches Souvenir, das nicht nur einstaubt.
  • Kochmesser – Mein liebstes Küchenutensil, jeder sollte so eins haben (oder zwei). Natürlich kann man auch mit anderen Messern schneiden, aber mit einem schönen, scharfen Messer macht es einfach mehr Spaß und es geht besser.
    Man verwendet ein Messer oft und voraussichtlich auch lange, da sollte man sich schon mindestens ein gutes “gönnen”, es muß ja nicht gleich der komplette Messerblock, mit Messern für jede Gelegenheit sein.
  • Verschiedene Messer – Neben eurem neuen Lieblings-Kochmesser ist es praktisch noch ein paar Messer zu haben, an die ihr nicht unbedingt so hohe Qualitätsansprüche stellen müßt. Zum Einen, falls das Kochmesser mal schmutzig ist und zum Anderen für kleine Schneidarbeiten, für die euch das Kochmesser übertrieben erscheint, z.B. wenn ihr nur eine kleine Knoblauchzehe kleinschneiden wollt.
    Natürlich spricht nichts (außer vielleicht euren Finanzen) dagegen auch hier Qualitätsmesser zu nehmen oder sich doch gleich den vollständigen Messerblock zuzulegen.
  • Schneidbretter – Ihr wollt eure neue, schöne Arbeitsplatte nicht mit Schnittspuren verkratzen, daher benötigt ihr ein Schneidbrett. Die gibt es in der Luxusvariante mit Auffangschale, in der ihr das geschnittene Gemüse oder den Abfall zwischenlagern könnt, aber natürlich sind auch einfache Brettchen aus Holz oder Kunststoff geeignet.
    2-3 Brettchen solltet ihr euch zulegen, wobei mindestens eins größer, als die üblichen Frühstücksbrettchen sein sollte, damit ihr ausreichend Platz habt auch größeres (Fleisch, verschiedenes Gemüse, etc.) kleinzuschneiden.
  • Dosenöffner – Viele Dosen heutzutage kommen mit einem Öffnungsring, somit braucht man einen Dosenöffner eher selten. Ich zähle ihn trotzdem zur Grundausstattung, denn wenn ihr keinen habt, werdet ihr nur Dosen ohne Öffnungsring finden. Der angegebene Dosenöffner ist schon eine luxuriösere Variante. Der Vorteil liegt darin, daß der Deckel flach geöffnet wird und man ihn auch wieder auf die Dose legen kann und die Dose so halbwegs verschlossen wird.
  • Geschirrtuch und Küchenhandtuch – Genauso wie man Topflappen braucht, braucht man auch Geschirrtücher und Küchenhandtücher, selbst wenn man eine Geschirrabtropfe hat. Geschirrtücher gibt es günstig im klassischen Kariert, aber man kann auch dekorativere, z.B. mit Blumen, Vögeln oder Fischen bekommen.
    Wie Topflappen sieht man auch Geschirrtücher in Souvenirläden, oft als Set zusammengepackt.
    Im Gegensatz zu normalen Handtüchern, paßt das Format von Küchenhandtüchern zu dem von Geschirrtüchern – funktionieren tun sie genauso. Es gibt sie eher schlicht, teilweise auch mit Motiven.
Das geeignete Werkzeug um Dosen und Flaschen zu öffnen
  • Korkenzieher und Flaschenöffner – Wie beim Dosenöffner braucht man den Korkenzieher meistens dann, wenn man gerade keinen hat – sonst kommen die Weinflaschen mit Schraubverschluß und die Bierflaschen mit Bügelverschluß, daher zähle ich sie zur Grundausstattung (ihr braucht den Wein zum Kochen!). Zum Glück bekommt man beides recht günstig und im Korkenzieher ist oft ein Flaschenöffner integriert. Neben dem Flügelkorkenzieher (einen in der Art habe ich bei der Weihnachtsverlosung mal gewonnen und er hat bisher alle meine Flaschen geöffnet), gibt es auch noch andere Varianten.
    Ich rate euch von Korkenziehern ohne Hebelwirkung (sowas, was an Multifunktions-Taschenmessern oft dran ist) ab, wenn ihr nicht Superman seid.
  • Löffel und Gabeln für den Einsatz in der Küche – Natürlich kann hierfür auch das Eßbesteck verwendet werden, wenn man ausreichend davon hat und das feine Tafelsilber für “harte Arbeit” verwenden will. An zwei oder drei einfache Löffel und Gabeln für den Einsatz am Herd kommt man aber auch so leicht und günstig (z.B. aus der Küchenschublade der Mutter oder Oma oder auch im Kaufhaus kann man Besteck-Einzelteile erstehen).
  • Geschirr und Eßbesteck – Nachdem ihr nun die Mindestausstattung habt, um ein Essen kochen zu können, benötigt ihr Teller und Besteck, um es auch stilvoll essen zu können. Wahrscheinlich werdet ihr euch bei passender Gelegenheit ein vollständiges Service und Besteckset zulegen wollen – Teile die zusammenpassen, im gleichen Design – bis dahin könnt ihr mit Einzelteilen (z.B. aus dem Geschirrschrank von der Mutter oder der Oma oder aus dem Kaufhaus) auskommen.
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